Flandernrundfahrt 2012: „Für uns die Hölle, für Fans ein Fest“

Flandernrundfahrt 2012: „Für uns die Hölle, für Fans ein Fest“

De ronde van Vlaanderen 2012 – 256,9 Kilometer lang, 16 Hellingen (Anstiege) über rumpelige Kasseien (Kopfsteinpflaster), 750.000 Menschen an der Strecke. Mitten drin Bernhard Eisel mit seinem Team Sky Pro Cycling. Zum zehnten Mal startet er am Sonntag bei diesem Tagesklassiker, der zu den 5 Monumenten des Radsports zählt: „Für uns ist die Ronde die Hölle, für die Radsportfans ein riesiges Fest. Ich freu mich, wieder dabei zu sein.“

„Böse Zungen behaupten, dass bei schönem Wetter 750.000 und bei Schlechtwetter eine Million Leute kommen werden – weil’s mehr Stürze gibt“, grinst Bernhard Eisel, der letzte Woche beim World Tour Tagesklassiker E3 Prijs Vlaanderen mit Platz 3 in die belgischen Wochen gestartet war.

Die neue Streckenführung bei der 96. Auflage der Flandernrundfahrt hat es in sich. Um das radsportbegeisterte Publikum noch näher an die Fahrer zu bringen, wird der Streckenabschnitt Oude Kwaremont (2,2 Kilometer-Anstieg mit 4,2 Prozent Steigung) und Paterberg (350 m Anstieg mit 12,5 Prozent) – zwei, der berühm ten Hellingen – dreimal hintereinander gefahren. Eisel: „Wir haben diese Schlüsselstelle ganz genau besichtigt, uns jede Verkehrsinsel, jedes Loch notiert. Am Kwaremont und am Paterberg ist es besonders eng, das Kopfsteinplaster extrem löchrig, es wird unglaublich hart!“ Vlaanderens mooiste (Das Schönste von Flandern) endet heuer zum ersten Mal in Oudenaarde, dort, wo Belgiens Radmuseum steht.

Kapitän Eisel führt das Sky-Team

Der achtfache Tourteilnehmer Bernhard Eisel geht mit klaren Zielen als Sky-Kapitän in die Flandernrundfahrt: „Meine Aufgabe ist es, mein Team zu führen und mich um Edvald Boasson Hagen zu kümmern. Seine Form stimmt, das hat er bei Gent-Wevelgem mit Platz 5 bewiesen. Juan Antonio Flecha kommt aus einer Verletzungspause nach einem Handknochenbruch. Er ist sozusagen unser Joker, mal sehen, wie es ihm geht. Die großen Favoriten sind natürlich Boonen und Cancellara, die gilt es zu schlagen.“ Nach der Ronde stehen für den Sky-Profi noch der Scheldeprijs (4. April) und der Klassiker Paris-Roubaix (8. April) am Programm.

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