Nach Flandern ist vor Roubaix

Die Krankheit hatte einfach zu viel Substanz gekostet. Bernhard Eisel musste bei seiner elften Teilnahme bei der Flandernrundfahrt zum ersten Mal nach 190 Kilometern aussteigen. „Ich hatte einfach keine Kraft mehr“, sagt der Team Sky-Profi und schaut nach vorne. „Jetzt bleibt genug Zeit für mich, Energie für Paris-Roubaix aufzunehmen.“

Die zwei Tage mit hohem Fieber waren keine optimale Vorbereitung für eines der härtesten Tagesrennen der Welt. „Es ist schade, wenn man seit Monaten auf ein Ereignis hintrainiert und dann geht einem die Kraft aus, weil die Krankheit zum falschen Zeitpunkt zu viel Substanz gekostet hat.“ Nach dem Ausstieg von Eisel erging es seinen Kollegen von Team Sky kaum besser. „Dass G (Anmerkung: Geraint Thomas) 36 Kilometer vor dem Ziel gestürzt ist, hat ihn zu viel Kraft gekostet – so hatte er keine Chance mehr aufs Podest.“ Mit Platz 14 war Gabriel Rasch, der in der Mitte des Rennens selbst zu Sturz gekommen war, der Bestplatzierte von Team Sky.

Zur Dominanz des Siegers Fabian Cancellara sagt der Steirer: „Cancellara ist, wenn man ihn nur 10 Meter wegfahren lässt, nicht mehr einzuholen. Er war heute unschlagbar.“

Eisel und seine Teamkollegen bleiben jetzt in einem Hotel in Kortrijk, Mittwoch wird der Scheldeprijs gefahren, Samstag geht es Richtung Frankreich, wo am Sonntag Paris-Roubaix ansteht.

So wärmte sich Bernhard Eisel vor seiner elften Flandernrundfahrt auf - nach 190 km musste er aufgeben.

So wärmte sich Bernhard Eisel vor seiner elften Flandernrundfahrt auf – nach 190 km musste er aufgeben.

 

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