Platz 12 beim zweitschnellsten Roubaix aller Zeiten

Platz 12 für Team Sky-Profi Bernhard Eisel beim Klassiker Paris-Roubaix. Es war das zweitschnellste Rennen in der 111-jährigen Geschichte. „Das Tempo war am obersten Limit. Und der Staub wird uns am Dienstag noch aus den Augen kommen“, sagt Eisel.

Trocken, staubig und schnell. So präsentierte sich die Königin aller Klassiker im Jahr 2013. Cancellaras Siegerzeit von 5:46 Stunden (254,5 km im Schnitt 44,02 km/h) bedeuteten die zweitschnellste Zeit der 111-jährigen Historie. „Ein 44er Schnitt ist ein Wahnsinn. Wir hatten nie Rückenwind“, erzählt Bernhard Eisel von seiner 11. Fahrt durch die „Hölle des Nordens“.

Selbstkritisch merkt er an: „Ein taktischer Fehler hat mich die erste Gruppe gekostet. Es waren nur noch 33 Kilometer ins Ziel, ich war lange am Hinterrad von Cancellara, bin einige Attacken mit ihm mitgefahren. Also war ich wirklich stark genug für die Gruppe mit den ersten Acht. Leider habe ich das Auto gerufen, um Trinkflaschen auszufassen – genau in dem Moment ist Cancellara weggerollt. Ärgerlich. Das ist, wie wenn man im Slalom beim vorletzten Tor einfädelt.“

Heute bleibt Eisel noch mit seinem Team Sky zur Nachbesprechung in Belgien, morgen wird der Steirer wieder in seine Wahlheimat nach Klagefurt reisen. „Ein paar Tage abschalten, ich möchte noch einmal Skifahren gehen. Dann sehen wir weiter.“

Bild © Team Sky
Mehr zu Paris-Roubaix: www.teamsky.com

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