Giro Nummer 3 und Abendessen daheim in Triest

Bernhard Eisel hebt Dienstag nach Belfast ab. Zur 97. Auflage des Giro d’Italia, der am 9. Mai in Nordirland startet. Es wird die dritte Teilnahme des Team Sky Road Captains beim Giro sein. Das Ziel des Wahl-Klagenfurters: „Die 3 Wochen überleben, einen guten Job abliefern und nach der letzten Etappe von Triest schnell heim zum Abendessen.“

„Als ich von Team Sky für den Giro nominiert wurde, dachte ich im ersten Moment, was soll ich dort? Ich habe mich aber nach wenigen Stunden mit der Idee angefreundet. Es ist eine wunderschöne große Landesrundfahrt, das Essen ist hervorragend und allein dafür lohnen sich die 3 Wochen Quälerei“, sagt Bernhard Eisel am Montag beim Sky Live Talk auf der sonnenüberfluteten Terrasse der Gig-Bar im Hotel Seepark. „Im letzten Jahr blieb ich ohne Nominierung bei einer großen Landesrundfahrt. Der Giro heuer ist eine optimale Vorbereitung für meine Aufgaben bei der Tour de France. Dort stehe ich noch immer auf der Longlist. Meine zehnte Tour-Teilnahme bleibt oberstes Ziel. Dafür werde ich weiterhin hart arbeiten.“

Nach 2002 und 2012 ist der Giro d’Italia 2014 die dritte Teilnahme bei der italienischen Landesrundfahrt für den 33-jährigen Klassiker-Experten, der bei einem letzten Renneinsatz bei Paris-Roubaix Platz 13 holte. Seine Aufgaben beim Giro: „Ein sehr junges Team Sky als Road Captain und damit Mädchen für alles anführen. Unsere beiden Top-Sprinter Edvald Boasson Hagen und Ben Swift haben gute Chancen ums Rote Sprint-Trikot mitfahren zu können. Für unsere beiden jungen Italiener Dario Cataldo und Salvatore Pucciowäre ein Top-15-Platz im Gesamtklassement ein riesen Erfolg. Ich werde ihnen helfen sich vor dem begeisterten heimischen Rad-Publikum.“ Woran man die Begeisterung der Tifosi erkennt? „Nun, die Zuschauer stehen in Italien lieber vor den Absperrungen als dahinter.“

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Eisel warnt vor seiner Lieblings-„Ronde“

Eisel warnt vor seiner Lieblings-„Ronde“

„Me, the boys and one Sir“, postete Bernhard Eisel (33) via Facebook  als der Team Sky-Kader für die Flandernrundfahrt bekannt gegeben wurde. Sir Bradley Wiggins, der dreimalige Olympiasieger den Eisel auf seinem Weg zum Tour de France-Triumph 2012 geleitete, ist bei der 98. Auflage des Rad-Monuments dabei. Es ist Eisels Lieblings-Klassiker.

„De Ronde, also die Flandernrundfahrt, ist definitiv mein Favorit. Weil es einfach das schönste Tages-Rennen, der schönste Klassiker von allen ist. Es ist eines der fünf Rad-Monumente, es hat unglaublich viel Atmosphäre, das belgische Publikum ist einzigartig und es ist alles drin, was ein Rennen braucht: Hügel, Kopfsteinpflaster, Position fahren. Bei diesem Rennen brauchst du Kopf und Herz.“ Ganz besonders jetzt, nach den schweren Stürzen seiner Teamkollegen Ian Stannard (Wirbelbruch) und Chris Sutton (tiefe Fleischwunde über dem Knie) bei Gent-Wevelgem am vergangenen Sonntag, wo Eisel mit der Spitzengruppe auf Platz 24 unmittelbar hinter Edvald Boasson Hagen ins Ziel kam.

Seit Mittwochabend ist Eisel nach einem Kurzaufenthalt daheim bei seiner Frau Tanja in Klagenfurt wieder zurück in Belgien. Donnerstag trainierte Team Sky mit Geraint Thomas (Eisel: „Er zählt zu den stärksten 5 Fahrern im ganzen Feld, kein Geheimnis, dass wir für ihn fahren.“) auf der Rennstrecke. „Wir sind 120 Kilometer gefahren, haben uns alle Berge genau angesehen. Die Streckenführung ist ähnlich der alten, klassischen Ronde. Diese Strecke kennt auch Bradley Wiggins, der uns nach den Ausfällen verstärkt und zuletzt 2005 hier in Flandern dabei war. Er freut sich schon genauso wie ich aufs Rennen.“ Am Sonntag geht’s los, Eisel wünscht sich angesichts der ihn plagenden Allergien „wenig Sonne, eher Regen“ und warnt: „Es werden harte 6 ½ Stunden, da wird viel passieren. Ich hoffe, dass wir noch 8 Mann zu Paris-Roubaix bringen.“

Flandernrundfahrt_Header

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Foto © teamsky.com

BERNHARD EISELS KLASSIKER-PLAN

APRIL  
6.: Ronde van Vlaanderen
9.: Scheldeprijs
13.: Paris–Roubaix

Eisel auf belgischem Erfolgspflaster

Eisel auf belgischem Erfolgspflaster

Auf nach Belgien! Team Sky Road Captain Bernhard Eisel (33) startet am Freitag beim E3 Prijs Vlaanderen und Sonntag bei Gent-Wevelgem. Erfolgs-(Kopfstein-)pflaster für den Steirer: 2012 Dritter beim E3, 2010 Sieg in Wevelgem.

Der kleine Finger der linken Hand ist noch immer taub von Mailand-San Remo. „Es war nicht viel wärmer, als letztes Jahr“, sagt Bernhard Eisel, der nach Platz 10 im Schnee-Chaos vom Vorjahr, heuer mit einem Rückstand von 6:23 Minuten Platz 65 belegte. Sein junger Team Sky-Kollege Ben Swift schaffte mit Platz 3 den Sprung aufs Podium. „Eine Weltklasse-Leistung. Ich freu mich sehr für ihn, vor allem, weil Ben in den letzten Jahren viel Verletzungspech hatte.“

Nach dem Ausflug in den italienischen Frühling und einigen langen Trainingseinheiten in seiner Wahlheimat Kärnten, geht es für Eisel Mittwochabend per Flugzeug Richtung Brüssel. „Donnerstag trainieren wir auf der Strecke, Freitag und Sonntag fahren wir Rennen.“ Eisels Erwartungen: „Team Sky hat eine extrem starke Klassiker-Truppe am Start und diese Teamkarte werden wir selbstverständlich spielen. Geraint Thomas, Edvald Boasson Hagen, Ian Stannard – unsere Jungs sind sehr gut drauf. Für mich steht in erster Linie Arbeiten am Programm. Meine Form stimmt, das Wetter sollte laut Vorhersage auch passen, also ist auch für mich alles möglich.“

Weitere Infos auf www.teamsky.com

Vorfreude auf alten Mailand-Sanremo-Kurs

Vorfreude auf alten Mailand-Sanremo-Kurs

Im Vorjahr war der Team Sky Road Captain im verrückten Schnee- und Regen-Rennen Mailand-Sanremo Zehnter. Heuer kommt Bernhard Eisel (33) voller Vorfreude zum längsten Klassiker (294 km) der Saison, der Sonntag startet: „Gute Nachrichten für uns Sprinter: Die haben alle Berge rausgenommen, wir fahren den alten Kurs!“

Der Sieg und Platz 3 durch Ian Stannard (GBR) und Edvald Boasson Hagen (NOR) am 1. März beim belgischen Omloop (siehe Bild oben), dem ersten Eintages-Rennen der Saison, hat Team Sky für die kommenden Klassiker Auftrieb gegeben. „Wir haben als Team super gearbeitet, haben keine Fehler gemacht“, lobt Bernhard Eisel seine jungen Kollegen. Und auf Mailand-Sanremo freut sich der in Klagenfurt lebende Steirer besonders: „Weil das Rennen über die Uralt-Route, die wir zum letzten Mal 2007 gefahren sind, führt.“ Das heißt die 105. Auflage des Rad-Monuments wird doch wieder mit dem klassischen Finale gefahren – also mit Cipressa, Poggio, aber ohne Pompeiana als dritten Anstieg dazwischen, der den Bergfahrern in die Karten gespielt hätte. Grund dafür ist die Straßensperre, wegen eines Erdrutsches am Pompeiana-Anstieg.

Eisel hat Donnerstag noch ein 6-Stunden-Training daheim in Kärnten absolviert, ist Freitag mit dem Auto nach Italien gefahren. Das Rennen startet am Sonntag in Mailand auf der Via della Chiesa Rossa um 10.10 Uhr. Voraussichtliche Zielankunft nach 294 Kilometern um 17.10 Uhr (+/- 20 Minuten). Die Wetterprognose sagt Regen voraus.

Mehr Infos zur 105. Auflage von Mailand-Sanremo auf www.teamsky.com

Bernhard Eisels Klassiker-Plan:
MÄRZ
23.: Mailand–Sanremo (Start 10.10 Uhr, Zielankunft ca. 17.10 Uhr), Mehr Infos zum Rennen hier
26.: Dwars door Vlaanderen
28.: E3 Prijs Vlaanderen
30.: Gent-Wevelgem

APRIL
6.: Ronde van Vlaanderen
9.: Scheldeprijs
13.: Paris–Roubaix

Eisel erwartet „Schmerz und Chaos“ bei den Klassikern

Eisel erwartet „Schmerz und Chaos“ bei den Klassikern

Samstag beim Omloop fällt in Belgien der Startschuss zur Klassiker-Saison. Bernhard Eisel (33) kommt bestens vorbereitet, um Team Sky als Road Captain zu führen. Sein Tour-Plan, seine Erwartungen, seine Ziele.

Platz 3 auf der letzten Etappe der Tour of Qatar, dazu viel Arbeit für sein Team bei der Tour Down Under mit einem Sieg von Team Sky-Kollege Richie Porte auf der Königsetappe und zwei Fahrern unter den Top-10 der Gesamtwertung (4. Porte, 8. Geraint Thomas) – die ersten beiden Monate der 14. Profi-Saison von Bernhard Eisel verliefen ganz nach Wunsch. „Das war alles sehr gut, wir hatten sowohl im Training als auch im Rennen genug Gelegenheit, uns als Team auf die kommenden harten Klassiker-Wochen einzustellen“, sagt Eisel, der am Donnerstag auf seinem Weg nach Brüssel einen Zwischenstopp in Wien für den Sky Live Talk im Wiener ocean’sky am Dach des Haus des Meeres einlegte.

Die beiden Rennen in Belgien sind der Auftakt für die Klassiker-Serie, die der Wahl-Kärntner so gut kennt, wie kaum ein anderer. Heuer nimmt Eisel, der 2011 Platz 7 und im Vorjahr Rang 12 erreichte, Paris-Roubaix zum zwölften Mal in Angriff. „Seit 2003 bin ich dort jedes Jahr angetreten. Und ich habe immer das Ziel gesehen.“ Was nicht selbstverständlich ist. „Mein Respekt vor den Klassikern ist extrem groß. Ich weiß einfach vor jedem Start, dass Schmerzen und Chaos warten. Dennoch gehört es für mich als Rad-Profi zu den schönsten Erlebnissen, die es gibt. Also ist auch die Vorfreude darauf jedes Jahr entsprechend groß.“

Mehr Infos auf www.teamsky.com

Fotos © GEPA pictures/Christian Ort

BERNHARD EISELS KLASSIKER-PLAN

MÄRZ
1.: Omloop Het Nieuwsblad
2.: Kuurne-Bruxelles-Kuurne
8.: Strade Bianche in Sienna
12.–18.: Tirreno–Adriatico
23.: Mailand–San-Remo (?)
26.: Dwars door Vlaanderen
28.: E3 Prijs Vlaanderen
30.: Gent-Wevelgem

APRIL  
6.: Ronde van Vlaanderen
9.: Scheldeprijs
13.: Paris–Roubaix

Eurosport ist der Radsport-Sender Nummer 1
2014 werden Eurosport und Eurosport 2 mehr als 40 Rennen LIVE übertragen. Dazu gehören 24 UCI World Tour Rennen – darunter mit der Tour de France, dem Giro d’Italia und der Vuelta a España die größten Radsport-Klassiker überhaupt. Eurosport HD ist als Teil des Sky Welt Pakets in Österreich für alle Sky-Kunden zu empfangen. Mit Eurosport HD, Eurosport 2 HD und Eurosport360HD sehen Sky-Kunden noch mehr Weltklasse-Sport live in HD als bisher, insgesamt über 5.000 Stunden pro Jahr. In Österreich ist Sky der exklusive HD-Partner von Eurosport.

Bernhard Eisel beim Sky Live Talk hoch über den Dächern Wiens.

Bernhard Eisel beim Sky Live Talk hoch über den Dächern Wiens.

Bernhard Eisel beim Sky Live Talk in Wien, ocean'sky

Bernhard Eisel beim Sky Live Talk in Wien, ocean’sky

Sky Live Talk in Wien

Eisel biss sich Down Under trotz Sturz durch

Eisel biss sich Down Under trotz Sturz durch

„Zwei Jungs unter den Top-Ten, dazu der Sieg auf der Königsetappe durch Richie Porte – wir sind zufrieden“, fasst Team Sky Road Captain Bernhard Eisel das erste UCI WorldTour Rennen 2014 bei der Tour Down Under zusammen. Der 32-jährige Routinier trat nach einem Trainingssturz auf der letzten Etappe mit Bandagen an Arm und Bein an.

„Nach dem Etappen-Sieg von Richie haben wir noch eine Trainingseinheit in Richtung Hotel eingelegt. Beim Trinken habe ich ein Katzenauge auf der Straße übersehen und bin gestürzt. Die Wunde am linken Knie ist recht tief, der Rücken ist offen – schöner Asphaltausschlag“, erzählt Eisel, der in den nächsten 10 Tagen mit der Team Sky-Klassiker-Truppe in der Gegend um Adelaide weiter trainieren wird. „Am Rad behindern mich die Abschürfungen nicht, ich kann meine Arbeit machen. Aber Lektion 1 beim Radfahren ist mir jetzt wieder in Erinnerung: Immer beide Hände am Lenker.“

Die Tour Down Under war nicht nur wegen des phantastischen Publikums ein Erlebnis für Team Sky: Richie Porte (AUS) Gesamt-Vierter nur 10 Sekunden hinter Sieger Simon Gerrans (AUS/Orica), Geraint Thomas (GBR) Achter, dazu der Tagessieg auf der Königsetappe durch Richie Porte. „Wir haben gehofft, dass Rennen zu gewinnen. Viel hat nicht gefehlt. Die Jungs haben keinen Fehler gemacht und wirklich sehr gute Teamarbeit geleistet“, lobt Team Sky Sportdirektor Kurt-Asle Arvesen.

Am 6. Februar geht es für Eisel & Co von Australien auf die Arabische Halbinsel nach Katar. Dort findet von 9.-14. Februar die Tour of Qatar statt.

Alles zur Tour Down Under auf der Team Sky Homepage hier

Harte Bandagen bei der Tour Down Under für Bernhard Eisel und Team Sky.

Harte Bandagen bei der Tour Down Under für Bernhard Eisel und Team Sky.

Saisonstart bei heißer Tour Down Under

Saisonstart bei heißer Tour Down Under

Dienstag startet die UCI WorldTour 2014 mit der Tour Down Under, dem 6-Tages-Etappenrennen in Australien. Team Sky Road Captain Bernhard Eisel (32) ist mit der Klassiker-Truppe seit Jahrsbeginn in Australien und freut sich trotz extremer Hitze auf seine achte TDU-Teilnahme.

„Bestes Rennen und bester Platz in die Saison zu starten. Großartiges Rennen, großartiges Publikum! Danke!“, twitterte Bernhard Eisel am Tag der Teampräsentation mit einem Bild, das tausende Radsportfans vor der Tribüne mitten in Adelaide zeigt. Der steirische Wahl-Klagenfurter ist zum achten Mal bei der Tour Down Under, zum sechsten Mal in den letzten sieben Jahren. „Ich fahre schon seit so vielen Jahren hier Rennen und habe schon viele Freundschaften geknüpft. Es ist einfach schön, zurück nach Australien zu kommen.“

Es sei zwar ein Schock gewesen, Österreich Ende Dezember bei minus 10 Grad zu verlassen und hier bei plus 40 Grad anzukommen. „Aber nach ein paar Tagen hat man sich akklimatisiert. Außerdem ist das Rennen hier wirklich perfekt organisiert, die Etappen sind nicht zu lang.“ Die längste der 6 Etappen ist die fünfte am Samstag mit 151,5 Kilometern von McLaren Vale zur Bergankunft in Willunga Hill, bei der wohl die Entscheidung im Gesamtklassement fallen wird.

Das 50-Kilometer-Kriterium am Sonntag im Stadtzentrum von Adelaide gewann der Deutsche Marcel Kittel. Bernhard Eisel (Rang 84) brachte in der letzten von 25 Runden gemeinsam mit seinen Sky Teamkollegen Ian Stannard (82.) und Luke Rowe (83.) den australischen Sprinter Chris Sutton, der in Runde 6 in einen Massensturz verwickelt war, in Position – am Ende blieb dem Lokalmatador im Team Sky-Dress Platz 4. Eisels österreichischer Trainingskollege Marco Haller (Katusha) belegte Rang 15.

Hanggelenksbruch von Sutton
Bei Chris Sutton ergab ein Röntgen unmittelbar nach dem Rennen einen Bruch des rechten Handgelenks. „CJ kann leider nicht an der Tour Down Under teilnehmen. Es ist wirklich schade, er war in Top-Form“, erklärte Team Sky Sport Direktor Kurt-Asle Arvesen. Landsmann Nathan Earle kommt als  Ersatzfahrer.

Updates zur Tour Down Under auf der Team Sky Homepage hier

Voller Einsatz beim Kriterium am Sonntag in Adelaide.

Voller Einsatz beim Kriterium am Sonntag in Adelaide.

Vorbereitung auf Profi-Saison Nummer 14 beginnt auf Mallorca

Vorbereitung auf Profi-Saison Nummer 14 beginnt auf Mallorca

Team Sky Road Captain Bernhard Eisel startet nur 44 Tage nach seinem letzten Radrennen beim Japan Cup in die Vorbereitung für seine 14. Profi-Saison: beim Team Sky-Trainingscamp von 3. bis 6. Dezember in Alcudia auf Mallorca. Eisel über Erwartungen, Planungen und Perspektiven.

Deine Erwartungen nach nur 44 Tagen Rennpause?  
Bernhard Eisel: „Durch die kurze Renn- und Trainingspause ist meine Form noch ziemlich brauchbar. Also freu ich mich sehr auf unser erstes Team Sky-Camp auf Mallorca. Ich bin nach 4 Wochen Pause doch sehr entspannt.“

Wie weit ist Team Sky schon in der Vorbereitung?
„Wir haben uns nur kurz via Mail ausgetauscht. Gleich am Dienstag werden wir uns mit den Trainern zusammensetzen und schauen, ob wir die Vorbereitung ähnlich wie letztes Jahr machen, oder doch an der einen oder anderen Schraube drehen. Fest steht, dass wir das Hotel bis 22. Dezember nützen können und ich werde definitiv noch eine Woche vor Weihnachten dort trainieren.“

Dein Wunsch ans Christkind?
„Auf dem Wunschzettel steht ganz groß: Iss weniger! Ich habe die Hochzeitsreise mit meiner Frau Tanja sehr genossen. Aber jetzt muss der eine oder andere Kilo wieder weg.“

Dein Hauptaugenmerk für 2014?
„Liegt bei mir wie immer auf den Klassikern. Aber da hat sich zum Beispiel bei Mailand-San Remo die Streckenführung massiv verändert. Wenn der Berg wirklich zu steil ist, bin ich dort definitiv nur mehr als Helfer gefragt.“

Deine 10. Tour-Teilnahme ist noch offen, wie stehen heuer die Chancen?
„Ich habe meine Team Sky-Coaches gefragt, ob ich 2013 etwas falsch gemacht habe? Ihre klare Antwort war Nein. Sie haben sich für einen Bergfahrer mehr und gegen einen erfahrenen Road Captain, der ein Team führen und ein Rennen gut lesen kann, entschieden. Das musste ich so hinnehmen. Meine Perspektive mit dem Team Sky sind besprochen. Ich freue mich auf meine Aufgaben in den nächsten zwei Jahren als Profi und darüber hinaus. Klar ist, dass ich definitiv wieder alles tun werde, um so gut in Form zu sein, dass ich meinem Team bei der Tour de France helfen kann.“

Rückblick in Bildern auf das Jahr 2013 auf teamsky.com hier

Big in Japan – Saisonabschluss mit Platz 2

Big in Japan – Saisonabschluss mit Platz 2

Nach dem China-Debüt von Bernhard Eisel bei der Tour of Beijing, beendete der Team Sky Road Captain seine Asien-Tour mit Platz 2 beim Kriterium des Japan GP auf dem WM-Kurs von 1990 in Tochigi. „Japan hat die begeisterungsfähigsten Zuschauer weltweit, es hat großen Spaß gemacht. Aber jetzt freu ich mich auf eine Auszeit mit meiner Frau. Wir holen die Hochzeitsreise nach.“

Die Asien-Tournee für den 32-jährigen Team Sky-Profi, der auf der letzten Etappe der Tour of Beijing zu Platz 10 sprintete, war hart genug. „Ich war zum ersten Mal in China. Ich war überrascht, wie schwer die Tour tatsächlich war.“ Eisel führte zusammen mit Mat Hayman, für den es das letzte Rennen im Sky-Dress war, die Sky-Truppe mit Ian Boswell, Joe Dombrowski, Josh Edmondson, Richie Porte und David López, der nach 5 Etappen den dritten Gesamtrang erreichte.

Der traditionsreiche Japan GP versank nach dem Kriterium am Samstag, bei dem Bernhard Eisel zum Saisonabschluss Platz 2 belegt hatte, im Regen. „Ein Taifun hat uns und den tapferen Zuschauern das Leben schwer gemacht. Von 71 angetretenen Fahrern haben auf der harten Runde nur 39 das Ziel gesehen. Wir hatten drei Jungs unter den Top 10, ich war 29ter und froh, dass ich durchgekommen bin.“

Team Sky Race Home Tour of Beijing hier
Team Sky Race Home Japan GP hier

Fotos © Team Sky

Tour of Beijing

Schlusssprint Tour of BeijingJapan_GP_Kriterium_Platz 2Am PodiumBig in Japan ;-)

 

Mit Sieg im Gepäck zur WM

Harte Woche!

Harte Woche!

Erster Heimsieg für Team Sky in London! Vierfach-Olympiasieger Bradley Wiggins gewinnt die Tour of Britain. Und sein Road Captain Bernhard Eisel feiert mit ihm: „Es war eine schwere Woche mit grausamen Wetter. Die beste Vorbereitung für unsere WM-Mission.“ Morgen legt Eisel daheim in Klagenfurt einen Zwischenstopp auf dem Weg zur WM nach Florenz ein.

Sonntag beim Finale in London waren die Strapazen der vorangegangenen 7 Etappen (insgesamt 1156,7 Kilometer) fast vergessen: „Es war die zehnte Tour of Britain und wir konnten endlich den Fans den lang ersehnten Heimsieg schenken. Das Wetter war zwar gnadenlos, zum Teil fuhren wir auf einer Etappe durch alle vier Jahreszeiten. Doch die Fans haben uns zu Höchstleistungen getragen. Die Briten standen trotz Regen zu tausenden und zehntausenden neben den Straßen. Das war Tour de France-Stimmung.“

Auf zur WM nach Florenz
Montag kommt der 32-jährige Steirer nach Hause in seine Wahlheimat nach Klagenfurt. „Ein paar Tage Regeneration sind jetzt ganz wichtig. Dann will ich den Jungs bei der WM helfen. Ein besseres WM-Training als die Tour of Britain gibt es sowieso nicht.“

Alles zu Team Sky bei der Tour of Britain hier

Team Sky Train

Team Sky Train

Britisches Wetter

Britisches Wetter

Bradley im Führungstrikot

Bradley im Führungstrikot

Britische Begeisterung

Britische Begeisterung

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