Tour of Norway | „Wir kommen als Titelverteidiger“

Tour of Norway | „Wir kommen als Titelverteidiger“

Team Sky-Profi Bernhard Eisel legt morgen als Road Captain bei der Tour of Norway (15.-19.5.) los: „Die Radsportbegeisterung in Norwegen ist enorm. Wir kommen als Titelverteidiger. Ich freu mich riesig auf die 5 Etappen!“

Den Kurzaufenthalt in Graz vor seinem Abflug nach Norwegen nutzte der 32-jährige Steirer für Trainingsfahrten durch seine hügelige Heimat und für einen Sky Live Talk mit Medien auf der Murinsel. Nach 5 Wochen Rennpause ist Eisel, der bei den Tages-Klassikern 3 Top-Platzierungen einfahren konnte (Platz 10 Mailand-San Remo, 7. Gent-Wevelgem, 12. Paris-Roubaix), wieder bereit für die Straße. „Es geht für mich darum in Rundfahrt-Form zu kommen. Ich bin doch der größte Routinier im Team Sky und kann mit meiner Erfahrung Etappen richtig lesen und lenken.“ Sein großes Ziel: die 100. Auflage der Tour de France – es wäre seine 10. Teilnahme bei der größten und wichtigsten Radrundfahrt der Welt. „Ich werde alles tun, um mich für das Team um unsere Doppelspitze Chris Froome und Titelverteidiger Bradley Wiggins wie im Vorjahr zu empfehlen.“

Bild © Sky Österreich
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Platz 12 beim zweitschnellsten Roubaix aller Zeiten

Platz 12 für Team Sky-Profi Bernhard Eisel beim Klassiker Paris-Roubaix. Es war das zweitschnellste Rennen in der 111-jährigen Geschichte. „Das Tempo war am obersten Limit. Und der Staub wird uns am Dienstag noch aus den Augen kommen“, sagt Eisel.

Trocken, staubig und schnell. So präsentierte sich die Königin aller Klassiker im Jahr 2013. Cancellaras Siegerzeit von 5:46 Stunden (254,5 km im Schnitt 44,02 km/h) bedeuteten die zweitschnellste Zeit der 111-jährigen Historie. „Ein 44er Schnitt ist ein Wahnsinn. Wir hatten nie Rückenwind“, erzählt Bernhard Eisel von seiner 11. Fahrt durch die „Hölle des Nordens“.

Selbstkritisch merkt er an: „Ein taktischer Fehler hat mich die erste Gruppe gekostet. Es waren nur noch 33 Kilometer ins Ziel, ich war lange am Hinterrad von Cancellara, bin einige Attacken mit ihm mitgefahren. Also war ich wirklich stark genug für die Gruppe mit den ersten Acht. Leider habe ich das Auto gerufen, um Trinkflaschen auszufassen – genau in dem Moment ist Cancellara weggerollt. Ärgerlich. Das ist, wie wenn man im Slalom beim vorletzten Tor einfädelt.“

Heute bleibt Eisel noch mit seinem Team Sky zur Nachbesprechung in Belgien, morgen wird der Steirer wieder in seine Wahlheimat nach Klagefurt reisen. „Ein paar Tage abschalten, ich möchte noch einmal Skifahren gehen. Dann sehen wir weiter.“

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„Wir fahren auf Sieg, egal wer von uns oben steht!“

„Wir fahren auf Sieg, egal wer von uns oben steht!“

Paris-Roubaix, 111. Auflage. Es ist DAS Radrennen, eine Legende, der Klassiker unter den Klassikern. Team Sky-Profi Bernhard Eisel (32) durchfährt zum 11. Mal die „Hölle des Nordens“. Sein Ziel: „Ein Top-Ten-Platz ist wieder drin, die Kraft ist zurück!“ Eurosport HD überträgt am Sonntag ab 12 Uhr live.

254,5 Kilometer, Start in Compiegne (70 km Nordöstlich von Paris), Ziel in Roubaix, 27 Sektoren über Kopfsteinpflaster. Schlüsselstellen: der Wald von Arenberg und Le Carrefour de l’Arbre. „Beide Schlüsselstellen haben es in sich“, sagt Eisel. „Es sind weniger als 100 Kilometer ins Ziel, man ist schon am Limit und dann musst du dich voll auf diese engen, schweren Kopfsteinpflasterstellen konzentrieren. Da braucht es auch Glück ohne Defekt und Sturz durchzukommen.“ Die Rennmaschinen haben extra höhere Rahmen, 27 mm Reifen und statt 9 Bar Reifendruck nur zwischen 4 und 6.

Erwartungen des Steirers, der zuletzt bei Mailand-San Remo Platz 10, bei Gent-Wevelgem Rang 7 belegte und den vor der Flandernrundfahrt Fieber flachlegte: „Ich bin wieder in sehr guter Verfassung, die Kraft ist da – ich freu mich aufs Velodrome: Das ist ein geiles Gefühl, wenn du nach über 250 Kilometern in Roubaix ins Radstadion kommst und noch eineinhalb Runden vor dir hast. Da wird um jeden Platz gesprintet.“

9 Top-Ten Platzierungen, ein dritter Platz für Team Sky
Seit dem Auftakt der Klassiker-Saison beim Omloop am 23. Februar haben Bernhard Eisel und seine 7 Teamkollegen 9 Top-Ten-Platzierungen, davon nur einen dritten Platz durch Mathew Hayman, eingefahren. „Mit den Resultaten können wir nicht zufrieden sein, doch mit unserem Auftreten als Team sehr wohl. Wir sind nach wie vor eine der stärksten Mannschaften. In Roubaix fahren wir auf Sieg, egal wer von uns oben steht. Passieren kann hier alles.“

Bild © Team Sky
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Nach Flandern ist vor Roubaix

Die Krankheit hatte einfach zu viel Substanz gekostet. Bernhard Eisel musste bei seiner elften Teilnahme bei der Flandernrundfahrt zum ersten Mal nach 190 Kilometern aussteigen. „Ich hatte einfach keine Kraft mehr“, sagt der Team Sky-Profi und schaut nach vorne. „Jetzt bleibt genug Zeit für mich, Energie für Paris-Roubaix aufzunehmen.“

Die zwei Tage mit hohem Fieber waren keine optimale Vorbereitung für eines der härtesten Tagesrennen der Welt. „Es ist schade, wenn man seit Monaten auf ein Ereignis hintrainiert und dann geht einem die Kraft aus, weil die Krankheit zum falschen Zeitpunkt zu viel Substanz gekostet hat.“ Nach dem Ausstieg von Eisel erging es seinen Kollegen von Team Sky kaum besser. „Dass G (Anmerkung: Geraint Thomas) 36 Kilometer vor dem Ziel gestürzt ist, hat ihn zu viel Kraft gekostet – so hatte er keine Chance mehr aufs Podest.“ Mit Platz 14 war Gabriel Rasch, der in der Mitte des Rennens selbst zu Sturz gekommen war, der Bestplatzierte von Team Sky.

Zur Dominanz des Siegers Fabian Cancellara sagt der Steirer: „Cancellara ist, wenn man ihn nur 10 Meter wegfahren lässt, nicht mehr einzuholen. Er war heute unschlagbar.“

Eisel und seine Teamkollegen bleiben jetzt in einem Hotel in Kortrijk, Mittwoch wird der Scheldeprijs gefahren, Samstag geht es Richtung Frankreich, wo am Sonntag Paris-Roubaix ansteht.

So wärmte sich Bernhard Eisel vor seiner elften Flandernrundfahrt auf - nach 190 km musste er aufgeben.

So wärmte sich Bernhard Eisel vor seiner elften Flandernrundfahrt auf – nach 190 km musste er aufgeben.

 

Überleben ist das Ziel in Flandern

Es ist das zweite Rad-Monument der Saison. Team Sky-Profi Bernhard Eisel musste bis zuletzt um seine elfte Teilnahme bei der Flandernrundfahrt zittern: „Mittwoch, Donnerstag hatte ich hohes Fieber. Mein Magen macht noch immer Probleme.“ Keine optimalen Voraussetzungen für eines der härtesten Radrennen der Saison. „Aber ich werde alles tun, um meine Jungs zu unterstützen“, verspricht Eisel. Die 97. Ausgabe der Ronde van Vlaanderen startet am Sonntag um 10 Uhr. Eurosport HD überträgt ab 12 Uhr live.

„Heute war ich eine Stunde am Rad, die Besichtigung am Freitag musste ich auslassen“, erzählt Bernhard Eisel, der am Mittwoch die Roubaix-Besichtigung abbrechen musste und den seine Verlobte Tanja Pasterk, die aus Klagenfurt angereist war, in den letzten Tagen in Belgien pflegte. Die Ziele des 31-jährigen Steirers, der beim ersten Monument dieser Saison, Mailand-San Remo, Platz 10 und letzten Sonntag hier beim Klassiker Gent-Wevelgem Rang 7 belegte, haben sich für die Flandernrundfahrt verschoben: „Überleben und dabei Geraint Thomas und Edvald Boasson Hagen so lange wie mögich unterstützen.“

Belgischer Humor und 1 Million live dabei
Die Ronde van Vlaanderen 2013 in Zahlen: 256,2 Kilometer von Brügge nach Oudenaarde, 16 Hellingen (Anstiege), 17 Streckenabschnitte über Kopfsteinpflaster (deshalb verwenden die Profis auch extra verstärkte und speziell auf diese Verhältnisse abgestimmten Räder), 750.000 Menschen an der Strecke. „Und wenn Regen angesagt ist, behaupten die Belgier, dass eine Million Zuschauer kommen. Das ist belgischer Humor“, sagt Eisel, der seinen Humor trotz gesundheitlicher Problem nicht verloren hat. Nach der Ronde stehen für den Team Sky-Profi noch der Scheldeprijs (3. April) und Paris-Roubaix (7. April) am Programm.

Alles zur Flandernrundfahrt: www.teamsky.at

Es ist kalt in Belgien - Hayman und Eisel mit Gesichtsmasken.

Es ist kalt in Belgien – Hayman und Eisel mit Gesichtsmasken.

Gent-Wevelgem: Trotz Erkältung Platz 7

Gent-Wevelgem: Trotz Erkältung Platz 7

Platz 7 bei der 75. Auflage des belgischen Klassikers Gent-Wevelgem. Nach Platz 10 beim Rad-Monument Mailand-San Remo das nächste Top-Ergebnis für Team Sky Road Captain Bernhard Eisel, den eine leichte Erkältung plagt.

238 Kilometer über 10 Anstiege („Hellingen“), dazu jede Menge Kopfsteinpflaster und zehntausende radsportbegeisterte Belgier auf den Straßen. Genau das ist die Mischung, die Bernhard Eisel zu beflügeln scheint – 2010 gewann er den Klassiker Gent-Wevelgem.

2012 reichte es zu Rang 7 in einem extrem nervösen Rennen mit vielen Stürzen. Unter anderem erwischte es Vorjahressieger Tom Boonen 65 Kilometer vor dem Ziel. Team Sky mit Hayman und Boasson Hagen arbeitete viel an der Spitze, immer angeführt von Road Captain Eisel. Der 32-jährige Steirer schaffte als einziger der Sky-Profis den Sprung in eine 13-köpfige Spitzengruppe, die die letzten 47 Kilometer alle Verfolger auf Distanz halten konnte.

„Um Formel-1-Sprech zu bemühen: Meine Performance war gut – aber mit dem Ergebnis kann ich nicht zufrieden sein“, sagt Bernhard Eisel. „Es war von Kilometer Null an ein Rennen, das Spaß gemacht hat. Nach 800 Metern gab es schon eine 25-Mann-Spitzengruppe und ich war immer vorne mit dabei.“ Nur beim Zielsprint hinter dem überlegenen Sieger Peter Sagan um die Plätze am Podium hakte es: „Wir hatten Gegenwind, deshalb kam ich von hinten. Alles lief perfekt, als mir plötzlich Matthieu Ladagnous vom Team FDJ im Weg stand. Ich musste 100 Meter vor dem Ziel bremsen. Das war’s.“

Nächste Station für Eisel, der mit seinem Teamkollegen Edvald Boasson Hagen in Belgien bleibt, sich dort auskurieren (derzeit Nase zu und Hals kratzt) und trainieren wird: das zweite von 5 Rad-Monumenten – die Flandernrundfahrt am nächsten Sonntag (31.3.).

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Bernie nach Platz 10 in San Remo: „Team Sky ist stärkstes Kassiker-Team“

Bernie nach Platz 10 in San Remo: „Team Sky ist stärkstes Kassiker-Team“

Platz 10 für Bernhard Eisel beim Klassiker Mailand-San Remo, der im Schnee zu versinken drohte. Der Team Sky Road Captain ist nach dem Härtetest in Italien mit seiner Form und der seines Teams extrem zufrieden: „Es kommen noch einige Klassiker, mit etwas mehr Glück landen wir weiter vorne.“

Kurz nach 2 Uhr morgens kam Bernhard Eisel Montag daheim in Klagenfurt an. 800 Kilometer mit dem Auto bei widrigsten Wetterbedingungen von San Remo bis in seine Wahlheimat. „Das Rennen war noch schlimmer als diese Autofahrt“, erzählt der 32-jährige Rad-Profi. „Wir waren am Ende alle komplett leer. Das Schlimmste war der zweite Start nach Genua. Bei diesem Wetter noch einmal raus zu müssen, war brutal.“ Wegen Schneefalls am Turchino-Pass war das Rennen unterbrochen und nach einem Autotransfer von 43 Kilometer wieder fortgesetzt worden. 65 von insgesamt 200 Startern gaben am Sonntag bei der „Classicissima“ auf.

Team Sky profitiert vom Höhentrainingslager
Wichtigste Erkenntnis des Rennens für den Team Sky Road Captain, der gemeinsam mit seinem Team eine Ausreißergruppe 50 Kilometer vor dem Ziel stellte: „Alle haben gesehen, dass wir das stärkste Team waren. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir unser Ziel – einen Podiumplatz – erreicht.“ Leider waren Gerraint Thomas und 6 Kilometer vor dem Ziel auch der junge Italiener Salvatore Puccio (Eisel: „Der war extrem stark. Wir wären im Finish alle für ihn gefahren“) gestürzt, der britische Meister Ian Stannard holte für das Team Sky den guten 6. Platz. „Unsere Form ist nach dem Höhentrainingslager auf Teneriffa jedenfalls extrem gut. Und jetzt kommen ja noch einige Klassiker.“ Zum Beispiel am Freitag, 22. März, beim E 3 Harelbeke (im Vorjahr war Eisel Dritter) und am Sonntag, 24. März, Gent-Wevelgem (dort gewann Eisel 2010). Mittwoch oder Donnerstag fährt Eisel Richtung Belgien: „Das hängt vom Wetter ab.“

Bild: Eisel mit dem Team Sky beim Höhentrainingslager in Teneriffa © Sky/Nick Howes
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Next Race: 22. März, GP E 3 Harelbeke, Eurosport 2 überträgt ab 14.35 Uhr live, Zusammenfassung auf Eurosport ab 19 Uhr

Bernhard Eisel bringt den Frühling

Kurzer Zwischenstopp daheim für Team Sky Road Captain Bernhard Eisel. Den nutzte Österreichs Rad-Profi Nummer 1 für einen Sky Live Talk in seiner tief verschneiten Wahlheimat Klagenfurt. Schon am Dienstag geht es für Eisel zurück nach Belgien. Zum nächsten Tagesrennen (Le Samyn) am 27. Februar mit seinen Sky-Klassiker-Kollegen.

„Es war saukalt und windig – ein wirklich beinharter Auftakt in die Klassiker-Saison. So müssen sich normalerweise die Kollegen bei Langlauf fühlen“, erzählt Bernhard Eisel vom letzten Samstag beim belgischen Omloop in Gent. Trotz Sturz schaffte Geraint Thomas, dank Eisel und Co. den Weg zurück an die Spitze. „Platz 4 war eine super Leistung, wir sind als Gruppe gleich hinter ,G‘ ins Ziel gekommen – ich denke, wir sind bereit für die nächsten Aufgaben.“

Eisels Einsatzplan
Der Terminplan für das Team Sky ist voll: Von 4. bis 15. März ziehen Eisel und seine Kollegen ihre Kreise beim abschließenden Trainingslager auf Teneriffa. Danach folgt die Klassiker-Serie: 17. März Mailand-San Remo, 20. März Dwars door Vlaanderen, 22. März E 3 Harelbeke (im Vorjahr war Eisel dort Dritter), 24. März Gent-Wevelgem, 31. März Ronde van Vlaanderen, 3. April Scheldeprijs und 7. April Paris-Roubaix. „Auch wenn sie zuletzt Kuurne-Brüssel-Kuurne absagen mussten, der Frühling kommt bestimmt. Wir werden sehen, ob sich unsere spezielle Vorbereitung auf die Klassiker-Serie ausgezahlt hat. Von den Werten auf unseren SRM-Radcomputern her, sieht alles wirklich gut aus.“

Kurzer Zwischenstopp in Klagenfurt

Gut gelaunt, trotz Schnee – Bernhad Eisels kurzer Zwischenstopp daheim in Klagenfurt.

 

Aus der Wüste zur Ski-WM

Platz 5 für Team Sky Road Captain Bernhard Eisel im Gesamtklassement der Wüstenrundfahrt in Katar. Von dort geht es für Österreichs Top-Radsportler direkt zur Ski-WM nach Schladming. Ski-Kaiser Franz Klammer hat Eisel Karten besorgt.

„Leider geht sich die Herren-Abfahrt nicht mehr live aus“, sagt Bernhard Eisel, der Samstagvormittag von Katar kommend in Wien landen wird, „aber am Sonntag bin ich in Schladming und schau mir mit Franz Klammer die Rennen an.“ Der Top-Sprinter ist selber begeisterter Ski-Tourengeher und bekennender Ski-Fan. Via Social Media-Kanal Twitter hat Eisel zum Auftakt der Ski-WM aus Katar Hannes Reichelt (Eisel: „Der holt sich jetzt in der Abfahrt seine Medaille“) und Marcel Hirscher viel Glück gewünscht.

Viel Zeit bleibt Eisel beim Zwischenstopp daheim nicht: „Sonntag, Montag Ski-WM, dann zwei Tage daheim in Klagenfurt, am Donnerstag geht es Richtung Trainingslager auf Mallorca.“ Letzte Vorbereitung vor den ersten beiden Frühjahrs-Tagesklassikern (Omloop Het Nieuwsblad und Kuurne – Brüssell – Kuurne) am 23. und 24. Februar.

Optimal vorbereitet in die Frühjahrsklassiker
Eisels Resümee nach Australien und Katar: „Wir haben uns in den letzten Wochen sowohl auf der Tour Down Under, als auch hier in der Wüste optimal auf die Frühjahrsklassiker in Belgien vorbereitet. Dort erwarten uns 200.000 Leute auf den Straßen – egal bei welchem Wetter. Und wir als Team Sky sind bereit.“

Tour of Qatar Race Home auf www.teamsky.com

Der Sky-Train rollte in Katar angeführt von Bernhard Eisel

Der Sky-Train rollte in Katar angeführt von Bernhard Eisel

Tour Down Under | Halbzeitführung trotz Hitze

Tour Down Under | Halbzeitführung trotz Hitze

Halbzeit bei der Tour Down Under – und Team Sky führt in allen Wertungen. Road Captain Bernhard Eisel übernahm auf Etappe 3 viel Führungsarbeit: „Es war ein schwerer und vor allem heißer Tag heute. 38 Grad im Schatten, auf meiner SRM-Anzeige standen sogar 45 Grad – dass G (Anmerkung: Geraint Thomas) sein Führungstrikot als Vierter verteidigt hat, ist grandios.“ Nebenbei führt der britsche Bahn-Olympiasieger Thomas in der Sprint- und in der Bergwertung.  

Der Sieg von Geraint Thomas auf Etappe 2 bedeutete die Gesamtführung und damit das ockerfarbene Trikot für das Team Sky. Am Donnerstag entwickelte sich auf Etappe 3 ein hektisches, ein schweres Rennen. Eisel: „Es gab viele Fluchtversuche, aber wir konnten die Meute kontrollieren, bis zwei Mann weg waren. Deren maximaler Vorsprung betrug so um die 3 Minuten. Ich hab die ersten 100 Kilometer alleine die Führungsarbeit übernommen. Die letzten 39 Kilometer waren am Anschlag, weil fast durchgehend attackiert wurde. Meine Jungs waren großartig, haben jede Attacke pariert.“ Am Ende der 139-Kilometer-Etappe kam es zu einem Sprint von 27 Mann, Thomas reichte Platz 4 zur Verteidigung der Gesamtführung um 5 Sekunden.

Eisel: „Die heutige Etappe war extrem schwer zu kontrollieren. Vorallem die 6 Runden um Stirling, auf und ab. Wir haben gezeigt, dass wir als Mannschaft sehr stark sind und G sich voll und ganz auf die Königsetappe am Samstag konzentrieren kann. Freitag sollte eigentlich eine Etappe für die Sprinter anstehen, aber auch diese wird wohl von vielen Ausreißversuchen gekennzeichet sein. Hoffen wir mal auf gute Beine und dass wir die Hitze gut vertragen.“

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Foto: © Team Sky

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